Materialien
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Metall

ic! berlin Brillen bestehen aus sehr leichtem, extrem flexiblem und nur 0,5 mm dünnem Federstahl. Somit sind sie fast unkaputtbar. Dennoch ist der Stahl unserer Brillen weich genug, um ihn mit der Hand zu formen und Ihrer Brille zum perfekten Sitz zu verhelfen.

Der Stahl unserer Brillen enthält Kohlenstoff, Chrom und atomar gebundenes Nickel, eignet sich jedoch in der Regel für Menschen mit Allergien: Um ständigen Kontakt von Haut und Metall zu verhindern, bestehen die Bügelenden und Nasenpads entweder aus Acetat, Silikon oder thermoplastischem Elastomer (TPE). Unsere Brillen erfüllen alle Anforderungen gemäß DIN EN ISO 12870, ISO 12312-1:2013, ANSI Z80.3-2010 und AS/NZS 1067:2003.

Nasenkissen und Bügel mit TPE-Enden können leicht in Form gebogen werden. Hinweis: Acetat-Bügelenden müssen erwärmt werden, um sie umzubiegen und anzupassen - ansonsten zerbrechen sie. Klicken Sie hier, um mehr über unser Acetat zu lernen.

Unnötige Krafteinwirkung kann die Brille beschädigen und ist zu vermeiden. Ein allzu häufiges Hin- und Herbiegen des Metalls kann dazu führen, dass die Beschichtung leidet und das Metall schwach wird. Also seien Sie bitte sanft zu Ihrer Brille, besonders um die Gläser herum, und kommen Sie ihr mit scharfen Gegenständen besser nicht zu nahe.

Trotz ihrer Rostbeständigkeit können langfristige Schmutz- und Flüssigkeitsablagerungen (z. B. von Schweiß und Kosmetika) die Stahloberfläche angreifen. Dies geschieht vor allem in der Rille zwischen Glas und Rahmen, kann aber durch regelmäßige Reinigung vermieden werden.

Für Anpassungen sowie Ersatzteile besuchen Sie den ic! berlin Händler Ihres Vertrauens.

metall

Acetat

Mit Blechbrillen hat alles angefangen, mit Acetat haben wir das nächste Level erreicht. Das Frontteil einer ic! berlin Brille sowie die Einzelteile sind aus einer einzigen Acetatplatte gefräst: Hier werden weder Schrauben, Klebstoffe noch leistungsfördernde Mittel verwendet. Acetat ist ein aus organischen Baumwollfasern hergestellter hypoallergener Kunststoff. Die Farben sind UV-beständig. Da das Acetat kein Erdöl enthält, können Farbe und Muster leicht variieren. An den Stellen, an denen das Acetat ständigen Kontakt zur Haut hat (z. B. an Nase oder Ohren), kann die Beschichtung mit der Zeit durch Wärme, Schweiß und Fette aus Haut und Haar matt werden. Durch Abschleifen und Polieren kann dies Ihr ic! berlin Händler rasch ausbessern. Sie vermeiden es jedoch durch regelmäßiges Reinigen, das auch zu einer langen Lebenszeit des Acetats beiträgt.

Acetat ist thermoplastisch, das heißt, es wird im erhitzten Zustand weich und biegsam, während es im kalten Zustand hart ist und seine Form behält. Durch achtsame Erwärmung (bis maximal 80 °C / 302 °F) können Acetatteile an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Dies sollte nur durch einen qualifizierten und autorisierten ic! berlin Händler erfolgen, denn falsches Erhitzen und Biegen kann Ihre Brille unwiederbringlich beschädigen. Bei übermäßig hohen Temperaturen (z. B. Dusche, Armaturenbrett) kann das Acetat verformen sowie die Oberfläche beschädigen. Solange Ihre Brille nicht auf Ihre Nase sitzt, sollen sie in der ic! berlin Drehbox gelagert werden.

Acetate

Plotic!

Plotic-Brillen werden durch Selektives-Laser-Sintern hergestellt. Dabei handelt es sich um ein additives Herstellungsverfahren, bei dem die 3-D-Drucktechnologie zum Einsatz kommt. Plotic ist ein hautverträgliches Thermoplast, welches der Gruppe Polyamid 12 zuzuordnen ist. Von der molekularen Struktur ist es ähnlich wie Naturseide. Das Material ist extrem leicht (hat einen Gewichtsvorteil von 30% gegenüber Acetat!) und stark, jedoch hat es wie jedes Plastik seine Grenzen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen sind Plotic-Brillen sehr hitzefest und halten ihre Form bis zu 150 °C. Deshalb raten wir, die Brille kalt zu verglasen, denn allzu hohe Temperaturen können die Beschichtung beschädigen. Da Kratzer nicht auspoliert werden können, sollten Sie Ihre Brille in der Drehbox lagern. Zur nachträglichen Pflege einer oft getragenen Plotic-Brille kann ein hochviskoses Öl (z. B. Ballistolöl) die ehemalige Pracht restaurieren.

Auf einer Bau-Plattform wird eine dünne Schicht (0,1 mm.) Polyamidpulver aufgetragen. Nun liest der Bordcomputer die erste Schicht der aufgearbeiteten Datei ein, dessen geschlossenen Konturen und daraus resultierenden Flächen werden nun mit einem Laserstrahl verschmolzen. Der Laser gibt lediglich nur so viel Energie ab, dass der Schmelzprozess des erhitzten Pulvers an den entsprechenden Konturen und Flächen stattfindet. Danach senkt sich die Bau-Plattform eine Schichtdicke herab und schichtet ein neues Pulverbett auf. Dann wiederholt sich der Prozess. Wenn die letzte Schicht gesintert wurde, ist der Baujob beendet.

plotic

rubber

Um unsere Brillen noch flexibler und farblicher zu machen haben wir unser weltberühmtes Blech mit einem thermoplastischen Elastomer auf Polyurethanbasis (TPE-U) umspritzt. Ausgangspunkt ist eine flache Brille mit zusätzlichen Löchern in den Flächen: Die Löcher im Metall lassen das TPE-U durchfließen und ermöglichen somit eine starke Befestigung des Materials an sich selbst. Beim Abkühlen bleibt das TPE-U elastisch und kann ganz einfach kalt per Hand angepasst werden.

Unser Rubber ist kratzfest, hitzebeständig und für Menschen mit Latexallergien geeignet. RUBBER-Brillen können wie gewöhnt mit einem milden Haushaltsreinigungsmittel und kaltem oder lauwarmem Wasser gereinigt werden, aber von einem Reinigen im Ultraschallbad raten wir ab, denn das Rubber nimmt die Schwingungen und somit ihre Reinigungskraft ab. Klicken Sie und lesen Sie alle Reinigungs- und Pflegehinweise für Ihre ic! berlin Brille.

rubber